Supervision
Supervision richtet sich an Einzelpersonen und Gruppen oder Teams aller Hierarchiestufen, die ihr berufliches Handeln reflektieren wollen. Sie befasst sich mit konkreten Fragestellungen aus dem Berufsalltag der Supervisandinnen/ Supervisanden.
Fallsupervision: In einer Gruppe von BerufskollegInnen wird die eigene Arbeit mit KlientInnen reflektiert. Dies ist eines der wirksamsten Instrumente, um fachliche Qualität und Handlungskompetenz zu entwickeln.
Konzept für Supervisionsgruppe zur Erreichung des eidg. FA AusbilderIn SVEB 2.
Der/die Supervisand/in bleibt für Fragestellungen, Themen, Probleme und deren Lösungen im gesamten Supervisionsprozess selbstverantwortlich.
Vorgehen in Teams und Gruppen: Die Teamkultur selber ist das Thema. An Hand von konkreten Ereignissen und Verhaltensweisen aus dem Alltag werden persönliche Befindlichkeiten benannt, der Umgang miteinander reflektiert, konstruktive Auseinandersetzungen geführt, Ziele formuliert, der künftige gemeinsame Weg strukturiert. Dies fördert die Zusammenarbeit und die Kommunikation und dient zur Entwicklung von Zukunftsperspektiven.
Supervision ist
- Prozessanalyse und -beratung, die dem Supervisanden hilft, seine eigenen Kräfte und Möglichkeiten zu aktivieren und eigen zu ihm passende Lösungen für seinen beruflichen Kontext zu finden.
- praxisbezogene Weiterbildung in den Bereichen von Kommunikation, emotionalen- und sozialen Kompetenzen, Führungsaufgaben, Gruppendynamik und systemischem Verständnis.
- Hilfe zur Selbsthilfe: Durch Selbsterfahrung, Lernen an Beispielen, Persönlichkeitsarbeit, Selbsterkenntnis der eigenen Biografie und Prägungen, Erkennen von Projektionen und Übertragungen.
- professionelle Beratung und Hilfestellung, dank dem breiten Erfahrungshintergrund der Supervisorin.
Definition Supervision BSO (42 Kb)
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